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Osteopathie
Manuelle Therapie
Akupunktmassage

Osteopathie

Bei der Osteopathie wird der Mensch als Ganzes betrachtet, das heißt Körper, Geist und Seele werden als eine Einheit gesehen. Häufig wirken sich seelische Belastungen wie zum Beispiel Stress auf den Körper aus und der Körper reagiert mit Kopfschmerzen, Rückenschmerzen, Magenbeschwerden oder Ähnlichem. Andererseits wirken sich auch permanente Schmerzen auf das gesamte Wohlbefinden aus. Nicht das Krankheitsbild bzw. die Diagnose als solches wird behandelt, sondern der Patient als Mensch.

Nicht immer dort, wo der Schmerz auftritt, liegt auch das Problem.

Aufgabe der Osteopathie ist es, nach Zusammenhängen der einzelnen Beschwerden zu suchen und möglichst die Ursache des Problems zu finden. Häufig stehen Schmerzen im Bereich der Gelenke und der Wirbelsäule mit Störungen im Bereich der inneren Organe im Zusammenhang. Beispiel: Verdauungsstörungen können Rückenschmerzen verursachen.

Osteopathie bietet eine gezielte Möglichkeit, funktionelle Störungen der inneren Organe zu behandeln, indem sie die Beweglichkeit von Gewebe, Organen und Strukturen wiederherstellt, Spannungen löst und die natürlichen Selbstheilungskräfte des Körpers aktiviert.

Gynäkologische Osteopathie:

Ganzheitlicher Ansatz für die besonderen Bedürfnisse des weiblichen Körpers.
Berücksichtigung von Bewegungsapparat, Organen und hormonellem Gleichgewicht.

Anwendungsbereiche (Beispiele):

  • Begleitung während und nach der Schwangerschaft (u. a. Kaiserschnitt)
  • Unterstützung bei Kinderwunsch
  • Behandlung hormoneller Dysbalancen
  • Linderung von Menstruationsbeschwerden / PMS
  • Nach gynäkologischen Operationen
Ziel: Spannungen lösen, Funktionsstörungen regulieren, Wohlbefinden fördern.


Beckenboden-Therapie:

Der Beckenboden ist ein zentrales Muskel- und Bindegewebsareal für Stabilität, Haltung und Kontinenz. Behandlung zum Beispiel bei:

  • Inkontinenz
  • Senkungsproblemen
  • Schmerzen im Beckenbereich
  • Funktionellen Einschränkungen nach Schwangerschaft und Geburt
Ziel: Verbesserung der Beckenbodenfunktion, Steigerung der Lebensqualität sowie Harmonisierung von Rumpf, Wirbelsäule und Organen.

Behandlungstechniken (Beispiele):

  • Manuelle Therapie: Behandlung von Gelenken zur Verbesserung von Beweglichkeit und Schmerzlinderung
  • Craniosakrale Therapie: Sanfte Handgriffe an Schädel und Kreuzbein zur Förderung der Selbstheilungskräfte
  • Akupunktmassage / Akupressur: Arbeit an den Meridianen mit Metallstab, Regulierung des Energieflusses, Narbenentstörung
  • McKenzie-Technik: Spezialisierte Methode bei Wirbelsäulenbeschwerden und Bandscheibenvorfällen

Manuelle Therapie

Manuelle Therapie ist eine sanfte Behandlungsmethode, die gezielt Gelenke, Wirbelsäule und Weichteile (Muskeln, Sehnen, Bänder) untersucht und mobilisiert. Der Therapeut kann das Gelenk sanft mobilisieren oder der Patient aktiv in Bewegung die Mobilität wiederherstellen. Ergänzend kann durch Gelenkkompression die Stabilität und Funktion des Gelenks verbessert werden.

Ziele:

  • Gestörte Gelenkbeweglichkeit diagnostizieren und gezielt behandeln
  • Verspannungen lösen und die Funktion von Muskeln, Sehnen und Bändern fördern

Beispiele für Einsatzgebiete:

  • Arthrose und rheumatische Veränderungen
  • Bewegungseinschränkungen nach Unfällen oder Operationen
  • Hexenschuss und Wirbelsäulenblockaden
  • Verspannte Muskulatur
  • Reizungen von Sehnen und Bändern (z. B. Tennisellenbogen, Sehnenscheidenentzündung)

Akupunktmassage

Akupunkturmassage und Akupressur sind Behandlungsmethoden, die auf den Energiebahnen (Meridianen) des Körpers wirken. Durch gezielten Druck oder die Massage mit einem Metallstab können Blockaden gelöst, die Durchblutung gefördert und das allgemeine Wohlbefinden gesteigert werden. Neben der Linderung von Schmerzen und Verspannungen können diese Techniken auch funktionelle Störungen der inneren Organe positiv beeinflussen, indem sie die Organfunktionen unterstützen und die Selbstheilungskräfte des Körpers aktivieren.


Behandlungsablauf

Damit Sie genau wissen, was Sie bei uns erwartet, möchten wir Ihnen den Behandlungsablauf kurz vorstellen. Von der Erstanamnese über die individuelle Planung bis hin zur eigentlichen Behandlung begleiten wir Sie Schritt für Schritt – mit viel Zeit für Ihre Fragen.

  • Erstanamnese, Untersuchung und Behandlung: 80–90 Minuten
  • Weitere Behandlungen dauern ca. 50–60 Minuten
  • Heilpraktiker-Erstkontakt ist ohne Rezept möglich. Für die Teilerstattung der gesetzlichen Krankenkassen ist meist eine ärztliche Empfehlung/Unbedenklichkeitsbescheinigung nötig (bitte bei der Krankenkasse erkundigen)
  • www.osteokompass.de (Überblick über Bezuschussung)
  • Die Abrechnung mit den privaten Krankenkassen oder privaten Zusatzversicherungen erfolgt nach GebüH (Gebührenordnung für Heilpraktiker)
  • Der Behandlungsvertrag zwischen Therapeut und Patient besteht unabhängig von den individuellen Versicherungsverhältnissen und der Kostenübernahme der jeweiligen Krankenkasse

Aus rechtlichen Gründen wird darauf hingewiesen, dass in der Benennung der beispielhaft aufgeführten Anwendungsgebiete selbstverständlich kein Heilversprechen oder die Garantie einer Linderung oder Verbesserung aufgeführter Krankheitszustände liegen kann. Die Anwendungsgebiete beruhen auf Erkenntnissen und Erfahrungen in der hier vorgestellten Therapierichtung (Osteopathie) selbst. Nicht für jeden Bereich besteht eine relevante Anzahl von gesicherten wissenschaftlichen Erkenntnissen, d. h. evidenzbasierten Studien, die die Wirkung bzw. therapeutische Wirksamkeit belegen.


Über mich

seit 2008
Freie Mitarbeiterin in der Praxis für Naturheilkunde und für ganzheitliche Physiotherapie Michaela Kaiser
seit 2013
Fachlehrerin für Viszerale Therapie (INOMT)
seit 2010
Heilpraktikerin
2004–2009
Osteopathie-Ausbildung (5-jährige berufsbegleitende Weiterbildung beim Institut für angewandte Osteopathie (IFAO), Abschluss Juni 2009)
seit 2005
Fachlehrerin für Cyriax (INOMT)
seit 2002
Assistentin beim Institut für Osteopathie und Manuelle Therapie (INOMT) bei der Durchführung von Manuelle-Therapie-Kursen
2000–2012
Dozentin an der Lehranstalt für Physiotherapie in Vlotho/Bad Seebruch (angegliedert an die Weserlandklinik)
1998–2015
Physiotherapeutische Tätigkeit an der Weserlandklinik Vlotho/Bad Seebruch, Fachklinik für orthopädische und rheumatologische Rehabilitation
1995–1998
Ausbildung zur Physiotherapeutin

Weiterbildungen

  • Manuelle Therapie, Examen 2001
  • E-Technik (neurologische Technik, beruhend auf Idem Vojta-Konzept)
  • Spinaltherapie nach Mc Kenzie
    • (spezielle Therapie bei Wirbelsäulenerkrankungen inklusive Bandscheibenvorfällen)
  • Mobilisation des Nervensystems
  • Manuelle Reflextherapie/SMS (INOMT)
  • Akupunktmassage nach Penzel
  • Osteopathieausbildung, Abschlussprüfung 2009
  • Heilpraktikerin, Abschlussprüfung 2010
  • Meditaping
  • Hormonselbsthilfe D-A-CH e.K. (Elisabeth Buchner)
    • Hormon-Labordiagnostik
    • Beratung zur Behandlung mit bioidentischen Hormonen
    • Wechseljahresbeschwerden
  • Osteopathische Weiterbildungen
    • Das endokrine System aus osteopathischer Sicht (IFAO)
    • Osteopathie in der Schwangerschaft (IFAO)
    • Happy Gyn 1-3 (Mitha + Sonntag)
  • Orthomolekulare Ausbildung (FOM) inkl. Labordiagnostik in der Praxis
    • (Beratung bezüglich Mikronährstoffhaushalt nach Blutwerten)